Bayern trifft Moderne (2), Tattoos... In Bayern?!

Heid im Fernseh hob i bei einem sogenannten "lifestyle-magazin" an Bericht gseing, wia si a junge Frau an Datenträger in der größe eines Reiskorns unter de Haut eipflanzen hod lossen. I woass ned, wos i dazua song soid, i konn eigentlich nur an Kopf schütteln... Natürlich konn jeder mit seim Körper doa wos er mog, aber glangt ned scho de Technik, de UM UNS HERUM is? Überoin. Jederzeit. Miassn mia seiba jetzt a scho de Technik IN UNS drong? Do frogt ma si scho... Aber eigentlich gehds ja jetzt um wos anders.. Tattoos nämlich. Und Piercings. Wia steht ma in Bayern do dazua? Wennsd an oiden, eigfleischten Baurn frogst, nahad dad er di höchstwahrscheinlich vom Hof jong, alloa wega deara Frage... Doch is Bayern wirklich so "prüde", wenns um so an Körperschmuck gehd? Dad i mit am Tattoo bei meim Opa aufgreizen, der dad mi enterben. Da Papa sowieso. D Mama dad mi glei daschlong... Aber an wos liegt des? Meiner Meinung noch is des ganz einfach de "Angst" (bessa wahrscheinlich de Vorsicht), mit deara da Bayer dene Sachan gegenüber tritt. Kurz und knapp: WOS DER BAUER NED KENND, DES FRISST ER NED! Und genau so is des. Nur stottm Bauern an Bayern eisetzten. Aber somit kema zum nachsten Punkt. Is des denn schlimm? Muass a jeda an Gfoin an sowos finden? Na. Freies Land. Meinungsfreiheit... Es is ganz klar, dass ma Menschen mit Tätowierungen ohne Vorurteile gegenüber treten soidad... Es is aber hoid einfach so, dass in Bayern vui gredt wead. Und im Dorf hoid no mehra. Des wead si wahrscheinlich a de nachsten 100 Jahr ned endan... Aber mei. Des weama scho ueberlebn. In diesem Sinne, eicha Maria

30.10.14 21:06

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