Über

I bin a lebensfrohes, junges Madl aus dem oberbayerischen 'Deiz' (Bad Toelz), des si vorgnomma hod, junge Leid zu eanane Wurzeln, und somit zu dem echten "Bayerischen Lebensgfui" (zruck) zum bringa. Ahja genau, und hoassn dua i Maria. 😆

 


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Bayern trifft Moderne (2), Tattoos... In Bayern?!

Heid im Fernseh hob i bei einem sogenannten "lifestyle-magazin" an Bericht gseing, wia si a junge Frau an Datenträger in der größe eines Reiskorns unter de Haut eipflanzen hod lossen. I woass ned, wos i dazua song soid, i konn eigentlich nur an Kopf schütteln... Natürlich konn jeder mit seim Körper doa wos er mog, aber glangt ned scho de Technik, de UM UNS HERUM is? Überoin. Jederzeit. Miassn mia seiba jetzt a scho de Technik IN UNS drong? Do frogt ma si scho... Aber eigentlich gehds ja jetzt um wos anders.. Tattoos nämlich. Und Piercings. Wia steht ma in Bayern do dazua? Wennsd an oiden, eigfleischten Baurn frogst, nahad dad er di höchstwahrscheinlich vom Hof jong, alloa wega deara Frage... Doch is Bayern wirklich so "prüde", wenns um so an Körperschmuck gehd? Dad i mit am Tattoo bei meim Opa aufgreizen, der dad mi enterben. Da Papa sowieso. D Mama dad mi glei daschlong... Aber an wos liegt des? Meiner Meinung noch is des ganz einfach de "Angst" (bessa wahrscheinlich de Vorsicht), mit deara da Bayer dene Sachan gegenüber tritt. Kurz und knapp: WOS DER BAUER NED KENND, DES FRISST ER NED! Und genau so is des. Nur stottm Bauern an Bayern eisetzten. Aber somit kema zum nachsten Punkt. Is des denn schlimm? Muass a jeda an Gfoin an sowos finden? Na. Freies Land. Meinungsfreiheit... Es is ganz klar, dass ma Menschen mit Tätowierungen ohne Vorurteile gegenüber treten soidad... Es is aber hoid einfach so, dass in Bayern vui gredt wead. Und im Dorf hoid no mehra. Des wead si wahrscheinlich a de nachsten 100 Jahr ned endan... Aber mei. Des weama scho ueberlebn. In diesem Sinne, eicha Maria

30.10.14 21:06, kommentieren

Bayerische Traditionen (1), Liköre panschen fian Schnapsdog...

Oane da ältesten Traditionen in Bayern is de Durchfuehrung des heißbeliebten Schnapsdogs. Weil vielleicht vui garnimma wissen, wos des eigentlich is, folgt a gloana Crash-Kurs über de besonderen Dog im Jahr: Da Schnapsdog findet zwoa moi im Jahr, nämlich am Ostermondog und am 2. Weihnachtsfeierdog (26. Dezember) statt. De Burschen ausm eigna Dorf, aber a aus de Nachbardörfer, keman zu de Dirndln hoam, und erwarten do, je noch Uhrzeit und/oder Verfassung, zu Ostern a baar gfarbte Osteroar oder z Weihnachten guade Blatzal (Plätzchen). Unabdingbar is nebenbei a gscheide Brotzeit, de ois Unterlage fian späteren Trinkkonsum dient, a (baar) Hoibe Bier und natialich da Schnaps. A a Likör is erlaubt, im Allgemeinen is jedoch so, dass am Schluss nurno "Das Klare das Wahre" is, eiso a scheena Obstler zum Beispiel. Zusätlich zu dem Gspass, der gern Middog ofangt und scho amoi bis in de sehr späten Abendstunden reicht, is von Bedeutung, weicha Station dass des Mädl fia de Burschen is. De ersten Besuchsstellen der Mannsbuida san oft nur von kurzer Dauer, ned selten, weil des Dirndl vielleicht ned ganz so da Gschmoch vo eana is. Schaffts a Dirndl jedoch, de Männer lenga do zum bhoiten ois des urspruenglich eana Plan war, dann deaf si des Madl do scho wos drauf eibuitn... De letzte Station is meist oane von de vertrauteren Damen. Wennsd nämlich scho mit einer Fahne, dass da Sau graust, in des Haus von ana "neugewonnenen" Freindin einegehst, kos leicht sei, dass di wieder ausse schmeißt... Losst di aber de letzte Station mit offne Arm in d Stubn eine, na deafad si do nix fein. Schwierig weads jedoch, wenn da "Speibreiz" (Würgreiz) bei einem der "Männer" aufkimmd, na deafst schaun, dassdn ausse bringst, und zwar flott..! Zum Schluss is no zu beachten, dass traditionell de Burschen an Ostern vo jeda Station a Oar (Ei) mit hoam griang. Is des Oar rot gfarbt, deaf si da Bursch glücklich schätzen: Dem Dirndl gfoid er woi nämlich. So, genau aus diesem Grund, weil ja a i mei Image pflegen muass, und so vielleicht zu ehrbaren "letzten Station" ernannt wead, hob i heid ogfangt an Likör zum macha. Ananas und Orange-Vanille. Samma ja moi gspannd, wia eana der schmecka wead.. In diesem Sinne, eicha Maria

30.10.14 16:59, kommentieren

Bayern trifft Moderne...

Grod dahoam vom Kino, des mia mit na Runden Hamburger im McDonalds ausklinga habn lossn, foid ma auf, wia vui moderne Sachan uns täglich umgebn, wo vielleicht vui oide Leid gar nimma wissen, wos des hoasst... Dad i meiner Oma vazein, dass da SnackWrapTS mei Liebling ausm McDonalds 1+1 is, dass aber a Cola light dazua scho sei muass, na dads mi erst amoi oschaun, wia a Schweibe wenns blitzt. Dad i jetzt a no dahea kema, ihra wos von "Instagram", "Starbucks", "Selfies" oder deara "Blogger-Sach" vordrong, nahad dads wahrscheinlich koa oanzigs Wort mehr vasteh. Wia soid ma do jetzt damid umgeh? Strikt ois Neie oblehna, weil "friahra ja ois no vui bessa war"? Oder drauf eigeh, wos uns de Medien vom gelobten Land Amerika vorzoang. Wos warad denn los, wenn ganz Bayern ned midziang dad, mit dem Strom, ha? Wenn in Bayern d Leid rasten und ned "chillen". Wo mitm Chef no a Hoibe drunga wead und ned mitm "Babo" "gefeiert" wead... Klar is, wos los war: Da Deife, der warad los... Bayern, konservativ wie eh und jeh. Soins doch doa wos gern dean. Ganz einfach: Wer si ned opassen wui, der is hoid wahrscheinlich einfach vui z blääd dazua. Z dumm. Nix im Hirn. Nur Bauern. Des kennt ma doch, oder ned? Kaam is ma stoiz auf sei Land, stoiz auf des, wos ma is und wos ma erreicht hod, weads oam schlecht gredt. Aber do konn neamd wos dafia. Da Mensch is und bleibt neidisch. Vor allem da Breiss. Auf da andern Seiten: Wos war, wenn da Bayer si ver"amerikanern" lossen dad? Dann dad er sei Mille in Tetrapacks obfüllen und "fresh and easy" von da "farm" mitm "truck" an "store" bringa. Und samma moi ehrlich: Des glab i, des mächt koana. Im Endeffekt is des a so, dass de Veränderung und de Modernisierung ned aufghoitn wean ko und in am gewissen Maß a wichtig fia uns is. Fia uns olle. Wo dabei de Grenzen lieng, des muass ma si vielleicht nummoi genauer ueberleng, lieber Staat, damit a da Opa si a baar Pommes im McDonalds, und an Muichkaffee im Starbucks kaffa ko. In diesem Sinne, a guade Nacht, Eicha Maria

29.10.14 23:42, kommentieren

Erinnerungen an de Sommerzeit...

Spaadastns seit da Zeitumstellung von der Sommer- zur Winterzeit gspannt jeda, dass vorbei is mitm Schwimma im See... Doch des soidad uns ned traurig macha, nana, ganz im Gengteil! Gfrein ma uns, dass de Jahreszeiten gibt, dass si de Erden draht, dass si de Sachan verändern, dass jeda des griagt, wos eam zuasteht! Grod jetzt is des natialich ned ganz einfach, bei dem oan oder andern meldt si sogar vielleicht a gloane Form von na "Winterdepression"... Am liabsten dad ma si vagrobn und wia de Viecha im Woid erst im Fruahjahr wieda aufsteh... Aber stott dass ma jammern, gfreits eich auf de scheena Sachan, de dieses Jahr no vor eich lieng: Gmiatliche Abende vorm Kamin, a Tass Glühwein oder Kinderpunsch dazua, an scheena Film oschaun... Mit da Oma des letzte Obst eikocha, mitm Opa drauß as Laab wegkehrn, mit da Mama vielleicht scho boid ofanga zum bacha und da Papa, ja guad, da Papa is trotzdem jeds Jahr zwieda... Aber der gspannt des scho a amoi, dass des koan Sinn hod. Eiso Malan und Buam, gehts naus, genießts de letzten Sunnastroin und machts wos daraus, so wia si des in Bayern hoid ghead! Vui Freid liabe Leid, Eicha Maria

29.10.14 09:38, kommentieren

Des G'schieß mit dem Essen...

Oiwe wieder gehts um des Thema "Essen". Domois no oafach, weil g'essen woan is, wos aufn Disch kema is... Heid schwar, weilsd ja aufbassn muassd, dassd ned z vui isst, und vor allem WOS du dir do Schmecka lossn deafst... Wenn d' Oma auf d Nocht moi wieder an Schweinsbron herricht, davor natialich a gscheide Lebaknedlsuppen und hint noch no a Eis, an Kaffee und an Striezlnudl fia di macht, na duad de des ned, weils di ärgern mächt, und di aus deina grod ogfangdn Spinnarei namens "Keine Kohlenhydrate nach 18 Uhr" drausbringa mecht, nana! Dann duad de des, weils genau woass, dass du a woasst, dass des a Schmarrn is, wega deara Essarei auf Sachan zum verzichten, de di oweing, und de wo da schmeckan! Und des is genau da Punkt, wosd da denga muasst: "Fia wen dua i des denn eigentlich? Fia mi seiba ned, weils ma wurscht is, ob i fünf, sechs Kilo mehra wieg, und dafia des essen ko, wos i mog!" Drum sog i eich, Leid: Zum Essen ghead vui mehra dazua, ois des Essen an sich... Do is des Redn, mitm Opa, wias im Hoiz draußen war, und wos de Käfa mit de Baam ostein. Do is des Lacha mitm Onke, über den hundert Moi gleich unlustigen Satz aus oam vo de Bud-Spencer-Filme. Do is des Wuiseln vo da Tant, des du einglich scho garnimma hean kost, weilst selba woasst, wia ihrane gloana Schratzen de ganz Nocht durchblean. Do is einfach vui mehra dahinta, und des griawige, gmiatliche Zammahocka, des wead leida oiwe seltena... Deats eich fia neamd obe, essts, wos ihr wuits und samma olle wia ma san, na griang ma des scho z'sam. Eicha Maria 😆

28.10.14 20:07, kommentieren

Warum bin i do?

In letzter Zeit is mir immer wieder aufg'foin, wos dieses "Bayerische Lebensgfui" ausmacht. Und vor allem, wia si des positiv auf de Leit' auswirken ko! In da heitigen, neimodischen Zeit, vergessen vui Leid eanane Wurzeln, eana Hoamat, eben des oide Lebensgfui... Vor allem junge Leid san oft dem Druck der G'sellschaft ausg'setzt, weil oiwe ois schneia, hecha und weida geh muass... I hoff, dass i vielleicht a baar Menschen mit deara "Bloggerei" erreicha ko, und eich durch G'schichten aus meim junga Leb'n und Erfahrungan, de ma im Laaf der Zeit so sammed, des echte "Bayerische Lebensgfui" wieder näher bringa ko. Vui Freid liabe Leid, eicha Maria

28.10.14 19:32, kommentieren